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kfd-Fahrt an den Bodensee

Am Donnerstag, 22.05.2014 starteten 32 wohlgelaunte Reiseteilnehmer zu einer 4-tägigen kfd-Kulturreise. Gegen 7.00 Uhr ging es über das Kloster Schönenberg in Ellwangen, wo das traditionelle Frühstück nach einem Besuch der barocken Klosterkirche eingenommen wurde, nach Lindau. In dieser größten Stadt am bayrischen Ufer des Bodensees wartete eine interessante Stadtführung auf die Reisegruppe. In der Altstadt findet man noch viele von Gotik, Renaissance und Barock geprägte Straßenbilder mit schmucken Patrizierhäusern, Laubengängen, Brunnen und Straßenlokalen. Das alte Rathaus mit der flächenfüllenden Fassadenmalerei, der Diebsturm und der Neptunbrunnen am Schrannenplatz, der 6 m hohe Bayrische Löwe und der neue Leuchtturm zwischen Hafenplatz und Seepromenade sind nur einige der vielen Sehenswürdigkeiten.Nach diesen interessanten Eindrücken ging es dann ins Domizil in die „Apfelblüte“ nach Salem.
Am nächsten Tag verbrachten die Reisenden einen ereignisreichen Tag auf dem Bodensee. Mit der Fähre ging es von Meersburg nach Konstanz. Von da mit dem Bus weiter auf die Klosterinsel Reichenau, einem Weltkulturerbe. Mit dem Bus „erfuhren“ wir mit der einheimischen Reiseleitung die fruchtbare Insel. Gemüse vom Bodensee, ein Label mit dem die Vermarktung lokal sehr gut organisiert ist. Vom Anbau über die mehrmalige Ernte und die genossenschaftliche Vermarktung liegt alles in den Händen der Reichenauer. Ein Besuch der historischen St. Georgs Kirche mit den ottonischen Wandmalereien und dem Münster St. Maria und Markus durften nicht fehlen. Nach dem Mittagstisch beim „alten Mesmer“ ging es dann hinüber zur Insel Mainau. Die farbenprächtige Blumeninsel wurde dann nach Lust und Laune auf eigene Faust erkundet. Tolle Eindrücke konnten an diesem Abend mit in den Landgasthof genommen werden, wo wieder ein leckeres Abendessen auf uns wartete.
Tag drei begann dann für die Gruppe in Schloss Heiligenberg. Das Gebäude ist immer noch durch die Fürstenfamilie bewohnt und konnte in Teilen mit zwei Führungen besichtigt werden. Ein ansehnliches Schloss in wunderbarer Berg Lage mit sehenswerten Räumen. Man konnte fühlen, wie das Leben der Fürstenfamilie sich auch heute noch abspielt. Anschließend ging es nach Friedrichshafen, um mit einem Bodenseekursschiff nach Meersburg zu fahren. Entlang der schönen Bodenseeküste, bei herrlichem Sonnenschein, waren wir mehr als eine Stunde unterwegs. In Meersburg hatte man dann die Möglichkeit die Unter- und die Oberstadt zu besichtigen. Es war noch Zeit, ein leckeres Eis oder Kaffee und Kuchen zu genießen und den herrlichen Blick auf den See zu bestaunen. Unser Busfahrer Uwe holte uns dann ab, um zur gemeinsamen Weinprobe nach Hagnau auf zu brechen. Nach der informativen und amüsanten Weinprobe, bei der wir auch den Prinzessinnenwein der Bodenseeweinkönigin verkosten durften, ging es nach 4-5 Weinproben heiter zurück zum Hotel. Nach dem Abendessen saß man gemütlich zusammen und es wurden einige Lieder gesungen.
Am Sonntag, ging es dann leider wieder nach Hause. Der Besuch der hl. Messe in der Klosterkirche Birnau verlief nicht wie geplant, da an diesem Tag die „Kroatien Wallfahrt mit Firmung" stattfand. Doch es war eine Erfahrung und ein Erlebnis einen Kroatischen Bischof und die Begeisterung der Kroatischen Wallfahrer zu erleben. Nach dem Gottesdienst fuhren wir zur letzten Station der Kultur- und Bildungsreise nach Überlingen. An der längsten Promenade des Bodensees, dem „Nizza am See“ flanierten wir nach dem Mittagessen ein wenig entlang und sammelten die letzten Eindrücke vom „Schwäbischen Meer“.Bei der Rückfahrt vom Bodensee nach Ilvesheim, die glücklicherweise ohne Stau erfolgte, reifte der Entschluss, dass dies nicht die letzte Reise dieser Gruppe sein sollte. Herr Gerhard Karch bedankte sich bei den beiden Reiseleiterinnen, Sieglinde Dreher und Anni Wawra mit ihren Ehegatten für die intensive und gute Vorbereitung der Fahrt. Anni Wawra bedankte sich bei allen Teilnehmern, die zuverlässig und harmonisch diese Busreise zu einem unvergessenen Erlebnis gemacht haben.

Eine weitere kfd- Fahrt in zwei Jahren und natürlich ein Nachtreffen mit einem Film von dieser Bodenseereise wurde in Aussicht gestellt. / GJW.

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