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Bücherlesung bei der kfd-Ilvesheim

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Eine Schar sehr interessierter Frauen fand sich zur Büchervorstellung "Starke Frauen" im Gemeindehaus St. Peter ein. Frau Schlosser vom Feudenheimer Buchladen hatte sich bereit erklärt, Bücher zu diesem Thema vorzustellen.
Zuerst gab sie einen kurzen Abriss über die Rolle und die Aufgaben der Frau ab 1878, die mit drei Worten umrissen werden können: Kirche, Küche, Kinderstube. Ein Recht auf Bildung besaßen die Frauen damals nicht. Die Situation für die Frauen änderte sich jeweils während und nach den beiden Weltkriegen, wo man ihre Arbeitskraft benötigte und zu schätzen wusste. Obwohl dann im Grundgesetz die Gleichberechtigung von Frauen und Männern verankert wurde, gibt es bis heute keine vollständige Gleichberechtigung. Frauen haben mittlerweile ein Recht auf Bildung und dürfen einen Beruf ausüben, aber es bestehen immer noch Lohnungerechtigkeit und eine stärkere Belastung der Frauen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Im Folgenden stellte Frau Schlosser 25 Bücher vor und gab jeweils zum Inhalt, zu den Verfassern und zu deren Schreibstil interessante Informationen. Dabei handelte es sich um echte, aber auch fiktive, sehr gut recherchierte Biografien, wie z. B. Caroline von Humboldt, Marie Curie, Frida Kahlo, Frau Einstein, Simone de Beauvoir, Hildegard von Bingen, Romy Schneider u. a.
Das Buch von Ute Karen Seggelke "Gelassen und ein bisschen weiser: Lebensansichten starker Frauen" umfasst kurze Biografien von 60 Frauen. Dorothee Sölle stellt in "Gottes starke Töchter" Frauen der Bibel vor, Waltraud John hat in "Starke Frauen: Ein Lesebuch von Fräuleinwundern und Frauenzimmern" eine Sammlung von Kurzgeschichten namhafter Autoren vereinigt.
Auch das Leben von Dorothea Christiane Erxleben, die 1715 die erste promovierte deutsche Ärztin und eine Pionierin des Frauenstudiums war, empfahl die Buchhändlerin. Renate Feyl beschreibt in "Aussicht auf bleibende Helle" die Beziehung zwischen Königin Sophie Charlotte und Gottfried Wilhelm Leibnitz und in "Lichter setzen über grellem Grund" das ungewöhnliche Leben der Portraitmalerin Elisabeth Vigee-Lebrun.
Hoch zufrieden mit dem Abend und mit dem einen oder anderen erworbenen Buch endete der schöne Abend.
© Diethild Frank 2018
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